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Gerne unterstütze ich Sie dabei. Zeit für etwas Neues? Dann gehen Sie es richtig an, mit einem erfahrenen Coach an Ihrer Seite. 
Gemeinsam entwickeln wir einen Plan, wie es weiter geht.

FAQ

Fragen und Antworten

Um Ihnen von Klix Unternehmensberatung schnell und unkompliziert weiterzuhelfen, haben wir Ihnen hier erste Antworten auf mögliche Fragen aufgelistet. Für eine ausführliche und individuelle Beratung sprechen Sie uns gerne an.

1. Innovationsmanagement

Wie kann ich Innovationsmanagement in mein Unternehmen integrieren?

Ein Unternehmen sollte eine Innovationskultur aufbauen und pflegen, das heißt seine Mitarbeiter zu Kreativität ermutigen, sie fördern und für Kommunikationswege sorgen, damit Mitarbeiter Ideen auch Entscheidungsträgern präsentieren können (Betriebliches Vorschlagswesen).
Außerdem müssen Forschungsergebnisse und aktuelle Entwicklungen genau verfolgt werden und Produkte und Herstellungsprozesse entsprechend stetig verbessert oder auch neu entwickelt werden.

Doch Innovationsmanagement muss gesteuert werden: von der Innovationskultur bis hin zum Verkauf und Marketing eines neuen Produkts oder einer neuen Leistung. Wichtig ist dabei auch der funktionierende Austausch zwischen Abteilungen wie zum Beispiel zwischen der Produktentwicklung, der Forschung und dem Marketing. Darüber hinaus braucht das Unternehmen eine klar definierte Zielsetzung.

Je nach Unternehmensgröße benötigt ein Unternehmen für diesen Prozess zuständige Personen für die Koordination, Forschung und Umsetzung oder ganze Abteilungen.

Welche Ressourcen brauche ich für das Innovationsmanagement?

Zunächst einmal benötigt das Unternehmen kreative Mitarbeiter und ein Betriebliches Vorschlagswesen.

Darüber hinaus Zuständige für Marktforschung und -analyse, Forschung & Entwicklung und ein Netzwerk zum Austausch und für den Besuch relevanter Veranstaltungen zu Markttrends und -entwicklungen. Auch Publikationen sollten angeschafft und gelesen werden.

Eine Rechtsabteilung oder für KMUs ein Rechtsbeauftragter sollte zudem Normen, Gesetze und Richtlinien für Produkte, Produktentwicklung und Herstellungsprozesse sowie Dienstleistungen kennen und dafür Sorge tragen, dass diese eingehalten werden sowie dazu beraten.

Aus welchen Schritten besteht Innovationsmanagement?

Grob gesagt aus Schritten von der Entstehung einer Idee bzw. Ideenfindung bis zur Umsetzung und Vermarktung dieser.

Im Detail sind dies:

  • Strategie- und Zielsetzung (grundsätzliche Ausrichtung des Unternehmens, Innovationskultur)
  • Inspirationsfindung (Marktbeobachtung, Kundenumfragen, Veranstaltungen und Publikationen, Trends und Entwicklungen, R&D)
    Ideenfindung (Entwickeln und Sammeln von Ideen auf allen Ebenen, Kommunikation)
  • Tauglichkeitsprüfung/Marktforschung (Abstimmung mit Zielen, Budgets, Ressourcen, Kundenwünschen usw., Kostenplan)
  • Umsetzung/Herstellung
  • Testphase
  • Markteinführung
  • Marketing und Absatz

Übergreifend muss Innovationskultur herrschen und genutzt werden. Spätestens ab der Herstellung sollte ein Marketingplan entwickelt werden. Die Umsetzbarkeit muss immer wieder auf Aspekte wie verfügbare Ressourcen, Produktionsaufwand und Rentabilität geprüft werden.

Welche Rolle spielt das Innovationsmanagement?

Die dauerhafte Rentabilität eines Unternehmens ist nur gesichert, wenn sich das Unternehmen immer wieder den Veränderungen am Markt sowie in der externen Struktur anpasst. Für viele Produkte ist der Bedarf irgendwann gedeckt und oft steigt auch die Anzahl der Anbieter. Kundenbedürfnisse entwickeln sich immer weiter. Entsprechend sollte ein Unternehmen seine Produkte und Leistungen stetig verbessern und neue heraus bringen. Erfolgt dies auf solider Forschungsbasis, sind der Absatz und somit Gewinn und Bestehen langfristig gesichert.

Das Innovationsmanagement sorgt dafür, dass Prozesse zur Verbesserung und Neuentwicklung/Erfindung von Produkten und Dienstleistungen vorhanden sind und koordiniert werden. Ohne dieses Management würde viel Potenzial verloren gehen oder Geld in unrentable, wenn nicht sogar verlustreiche Projekte investiert werden.

Warum sollte ich Innovationsmanagement einführen?

Durch ein gutes Innovationsmanagement wird gesichert, dass das kreative Potenzial eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter ausgeschöpft wird und Produkte und Leistungen weiter entwickelt, verbessert und neu erfunden werden.

Das Innovationsmanagement stellt sicher, dass Ideen entstehen und kommuniziert, geprüft und nach positiver Prüfung umgesetzt werden. Es lenkt die Marketingentwicklung und Produkteinführung und sorgt für ein Kreativität förderndes Umfeld und den Austausch zwischen Abteilungen.

In Unternehmen, in denen kein Innovationsmanagement eingeführt ist, bleiben neue Rendite-Möglichkeiten häufig unentdeckt. Auch verfügen die Führungskräfte über keine solide Grundlage, auf deren Basis sie entscheiden können, in welche Projekte sie Zeit und Geld investieren sollten.

2. Strategieentwicklung

Warum brauche ich eine Unternehmensstrategie?

Ein Unternehmen braucht Ziele und es braucht Strategien, um diese Ziele zu erreichen. Zumindest die Rentabilität sollte immer ein Ziel sein, denn sonst geht ein Unternehmen schlicht und ergreifend kurz- oder mittelfristig bankrott. Ohne Strategie wird ein Ziel nur durch Zufall erreicht und kann nicht langfristig gesichert werden, das heißt der Unternehmer weiß nicht, ob er auch morgen noch Erfolg hat, was ihm schlaflose Nächte bescheren dürfte.

Eine Unternehmensstrategie sorgt dafür, dass die zukünftige Entwicklung annähernd planbar ist und die Eignung aktueller Strukturen und Prozesse immer wieder dahin gehend hinterfragt wird, ob sie der Erreichung gesetzter Ziele noch dienen.

Eine einheitliche Strategie spart auch Zeit und Kosten, da nicht jeder Beschluss wieder aufs Neue gefasst werden muss, sondern an der Strategie ausgerichtet werden kann. Je besser die Strategie und je klarer die Ziele sind, desto einfacher kann die Strategie auch angepasst werden, wenn sich externe oder interne Bedingungen ändern.

Auch für einen Businessplan ist eine Unternehmensstrategie unerlässlich.

Wie baue ich eine Unternehmensstrategie auf?

Zunächst einmal ist eine klare Zielsetzung wichtig. Was möchten Sie als Unternehmer erreichen? Wie viel Gewinn müssen Sie erzielen, um rentabel zu sein, welche Kosten müssen Sie decken? Und weiterführend: Wie erfolgreich wollen Sie sein, und in welchen Bereichen? Streben Sie eine Kostenführerschaft an? Eine Produktführerschaft auf einem großen Markt oder in einer Nische? Wollen Sie breit aufgestellt sein oder sich auf wenige Produkte oder Leistungen spezialisieren?

Dann müssen Sie über die Mittel entscheiden, mit denen Sie diese Ziele erreichen wollen und die Ihnen zur Verfügung stehen oder stehen sollen.

Auch für das Auftreten nach außen hin und das Arbeitsumfeld in Ihrem Unternehmen ist die Strategie maßgeblich und sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen durch Wiedererkennung wahrgenommen wird. Kommunikationswege, Marketing und das Auftreten Ihrer Mitarbeiter gegenüber Kunden sind hier nur einige der zu nennenden Elemente.

Kurz: Desto klarer und umfassender Sie die Unternehmensstrategie frühzeitig definieren, desto leichter lässt sich alles andere daran ausrichten.

Welche Vorteile bietet mir eine maßgeschneiderte Unternehmensstrategie?

Mit einer maßgeschneiderten Unternehmensstrategie lassen sich Entscheidungen schneller und konsequenter fällen. Ihrem Unternehmen stehen Kriterien zur Verfügung, um zu erkennen, ob Ihre Ziele erreicht werden und ob Ihre Prozesse noch optimal zur Zielerreichung beitragen. Das Unternehmen ist nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig so aufgestellt, dass es rentabel ist oder bei bedrohter Rentabilität oder in einer anderen Krise Prozesse schnell anpassen kann.

Durch klare Ziele für die Entscheidungsfällung können Sie als Unternehmer auch ruhiger schlafen, wenn mal ein anderer für Sie Entscheidungen treffen soll oder muss und können somit Kompetenzen delegieren. Sie haben den Entscheidungen durch die Strategie einen Rahmen vorgegeben.

Was ist der Unterschied zwischen Strategie und Planung?

Die Planung ist ein umfassender Prozess, der auch die Strategieentwicklung umfasst und sich von der Produktionsplanung bis zur Gestaltung von Produkten erstreckt.

Die Strategie gibt wiederum klare Verhaltensweisen vor, die zum Erreichen von Zielen eingesetzt werden sollen.

Welche Risiken gehe ich ein, wenn ich das Unternehmen ohne eine Strategie führe?

Ohne Strategie lebt ein Unternehmen sozusagen einfach in den Tag hinein. Entscheidungen werden ohne klares Konzept und oft aus dem Bauch heraus getroffen. Dadurch ist über kurz oder lang die Rentabilität des Unternehmens in Gefahr denn Ziele werden nicht einfach dauerhaft ohne Planung und durch Zufall erreicht, sondern müssen erarbeitet werden. Ohne Strategie ist es quasi so, als laufen Sie ohne Stadtplan, Navi oder Wegweiser blind los, um zu einem Ort zu kommen. Die Wahrscheinlichkeit, ihr Ziel zu erreichen, ist gering und dem Zufall überlassen. Wenn Sie es öfter versuchen, wird es mit Sicherheit früher oder später schief gehen.

Mit der Strategieentwicklung suchen Sie Wege, Ihre Ziele sicher und mit geringem Aufwand an Zeit und Kosten zu erreichen, und steht die Strategie, wissen Sie diese Zielerreichung auch langfristig gesichert.

3. Krisenberatung

Welche Arten von Unternehmenskrisen gibt es?

Zunächst einmal gibt es intern (im Unternehmen) und extern (außerhalb des Unternehmens, zum Beispiel durch Markt, Politik) bedingte Krisen, oder endogene (vom Unternehmen selbst beeinflusste) und exogene (von außen bestimmte, für das Unternehmen nicht beeinflussbare) Krisen.

Zu internen Krisen zählen zum Beispiel mangelndes Personal, Fehlplanungen bei Lagerhaltung oder Produktionsmenge oder Überschuldung. Letztere wiederum kann durch zu wenig Gewinn, aber auch und auf der anderen Seite durch Zahlungsausfälle von Kreditoren, auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat, entstehen. Auch ein schlechtes Management, ein suboptimaler (zeit- und kostenaufwändiger) Produktionsprozess oder mangelnde Qualität der Produkte und Leistungen lösen intern bedingte Krisen aus.

Externe Krisen sind eine nachlassende Nachfrage (zum Beispiel auch durch ein gesunkenes Realeinkommen), politische Unruhen auf dem Absatzmarkt, neue gesetzliche Bestimmungen, die nicht mit der bisherigen Produktion oder dem Absatz vereinbar sind, Handelsboykotts und Rohstoffknappheit, steigende Energie- und Rohstoffpreise, Bankrotts von Zulieferern und Vertreibern, eine schwache Konjunktur etc.

Letzten Endes führen solche Krisen im Unternehmen wiederum zu Krisen z.B. der Rentabilität, mangelnden qualifizierten Personals und Absatzproblemen.

Wie kann ich Krisen rechtzeitig erkennen?

Ein guter Unternehmer muss den Markt im Auge behalten und über Veränderungen in der Nachfrage, der Marktlage und der Gesetzgebung schnellstens informiert sein. Außerdem müssen auch finanzielle Kennzahlen des Unternehmens beobachtet und regelmäßig mit Ziel-, Vorjahres- und Wettbewerberwerten verglichen werden.

Wie kann ich Krisen verhindern?

Intern bedingte und endogene Krisen lassen sich verhindern, indem man eine gute Unternehmensstrategie verfolgt und immer einen Überblick über sein Unternehmen bewahrt. Bei unerwünschten Veränderungen muss schnell eingegriffen werden.

Endogene Krisen lassen sich nicht verhindern, doch lassen sich ihre Auswirkungen auf das Unternehmen minimieren und ihre Entwicklung zur Unternehmenskrise verhindern, wenn rechtzeitig reagiert und Prozesse angepasst werden. Oftmals genügen schon kleine Justierungen.

Trotzdem gilt: Auch mit der besten Strategie lassen sich nicht alle Krisen verhindern.

Was kann ich tun, wenn bereits eine Krise existiert?

Wenn Ihr Unternehmen in eine Krise geraten ist, sollten Sie nicht zu emotional, sondern nüchtern und vor allem schnell reagieren.

Am besten ist, wenn Sie sich Hilfe von außen holen, um einen neutralen Blick zu gewährleisten. Auf keinen Fall sollten Sie die Krise verleugnen oder Maßnahmen auf die lange Bank schieben. Ihr Unternehmen bedarf Veränderungen, und diese sollten schnell und zielgerichtet umgesetzt werden.

Wer kann mir bei der Krisenbewältigung helfen?

Am besten können Ihnen externe Berater und Gutachter helfen, die erfahren sind und eine neutrale Sicht auf Ihre Situation haben und sowohl Ihre individuellen Merkmale als auch den Markt kennen. Eine erste zweite Meinung können Sie zum Beispiel auch über Netzwerke beziehen. Doch desto professioneller die Beratung ist, desto zielgerichteter und erfolgsversprechender sind die Maßnahmen, die erarbeitet werden.

Klix Unternehmensberatung ist ein Partner mit langjähriger Erfahrung, an den Sie sich gerne wenden können. Wir beraten individuell und unterstützen Sie kompetent, auch beim Erkennen von Krisen und ihren Ursachen. Auch bereits bei der Erkennung von Krisen und Ursachen sind wir erfahren und beraten Sie gerne.

4. Unternehmensnachfolge

Wann sollte ich mit der Planung der Unternehmensnachfolge beginnen?

Warten Sie mit der Planung der Unternehmensnachfolge nicht bis zum letzten Augenblick. Um beste Ergebnisse zu erreichen und einen optimalen Übergang zu erreichen, müssen viele verschiedene Faktoren bedacht und Entscheidungen getroffen werden, für die Sie sich ausreichend Zeit nehmen sollten. Wir empfehlen unseren Kunden immer, für die Nachfolgeplanung mindestens 2 Jahre einzuplanen.

Wie finde ich den richtigen Nachfolger?

Die Suche nach dem richtigen Nachfolger beginnt mit einer grundsätzlichen Frage: Möchten Sie das Unternehmen innerhalb der Familie weitergeben oder an eine externe Person verkaufen? Erst wenn diese Frage geklärt ist, können Sie sich auf die Suche nach dem richtigen Nachfolger begeben.

Wir stehen Ihnen dabei gerne als objektiver Partner zur Seite und helfen Ihnen, ein Anforderungsprofil zu erstellen, das die kaufmännische, fachliche und soziale Kompetenz des Kandidaten klärt.

Wenn Sie keinen Nachfolger im Auge haben, empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweisen:

  • Sprechen Sie mit Unternehmern Ihrer Branche oder auch darüber hinaus. Vielleicht möchte jemand sein Geschäft erweitern.
  • Inserieren Sie in Fachzeitschriften.
  • Sprechen Sie mit der örtlichen Kammer, Wirtschaftsförderern oder Ihrem Fachverband.
  • Werden Sie Mitglied der „nexxt-change“-Unternehmensbörse [Link auf http://www.nexxt-change.org/], einer Internetplattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der KfW, die Unternehmer und nachfolgeinteressierte Existenzgründer zusammenbringen möchte.
Was sind die gravierendsten Fehler, die ich vermeiden sollte?

Eigentlich kann man alle Fehler, die bei der Unternehmensübergabe gemacht werden, auf ein Hauptproblem zurückführen: eine unzureichende Nachfolgeplanung. Viele Unternehmer denken erst kurz vor dem Zeitpunkt, an dem sie das Unternehmen abgeben möchten, darüber nach und möchten dann alles möglichst schnell über die Bühne bringen. Diese überhastete Vorgehensweise führt dann dazu, dass der Nachfolger ohne ein klares Anforderungsprofil gesucht wird. Die Folge kann sein, dass er nicht zum Unternehmen passt und die Mitarbeiter ihn nicht akzeptieren. Und auch wenn der Nachfolger geeignet ist, müssen Sie eine Übergangszeit einplanen, in der Sie und Ihr Nachfolger gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern und Führungskräften kommunizieren und diese auf die Übergabe vorbereiten, indem Sie zeigen, dass Sie an einem Strang ziehen.

Ein weiterer Stolperstein ist eine objektive Bestimmung des Unternehmenswerts. Allzu leicht wird der Wert zu hoch angesetzt, was die Suche nach einem Nachfolger erschwert, oder aber der Käufer kann den Preis zu sehr herunterhandeln, weil sich der Verkäufer nicht von einer objektiven Stelle hat beraten lassen.

Wenn Sie sich hingegen genug Zeit nehmen, mit einem fachkundigen Berater alle Schritte genau durchdenken und eine realistische Unternehmensbewertung vornehmen lassen, kann nur noch wenig schief gehen.

Wie kann ich sicherstellen, dass eine realistische Unternehmensbewertung vorgenommen wird?

Um den Wert des Unternehmens realistisch zu bestimmen, sollten Sie einen externen Sachverständigen wie einen Gutachter der zuständigen Kammer, einen Unternehmensberater wie uns oder einen Wirtschaftsprüfer hinzuziehen. Lassen Sie sich dann genau erklären, nach welcher Methode er das Unternehmen bewertet hat.

Gängige Methoden sind:

  • das Vergleichswertverfahren
  • die Ertragswertmethode
  • die Discounted-Cash-Flow-Methode (DCF-Methode)
  • das Bewertungsverfahren nach dem AWH-Standard
  • die Substanzwertmethode
  • eine Kombination von Ertrags- und Substanzwertverfahren
  • der Firmenwert oder Good Will
Haben Sie Steuerberater und Rechtsanwälte in Ihrem Netzwerk, die den Prozess begleiten?

Ja. Die Klix Unternehmensberatung arbeitet mit mehreren Steuerberatern und Rechtsanwälten zusammen, die sich auf Wirtschafts- und Unternehmensrecht spezialisiert haben. So können wir jederzeit sicherstellen, dass Sie immer die Beratung erhalten, die Sie in Ihrer ganz persönlichen Situation benötigen.

Was sind die größten Probleme bei der Übergabe eines Unternehmens?

Die Übergabe eines Unternehmens an die nächste Generation oder einen externen Käufer verläuft nicht immer reibungslos. Erfahrungsgemäß kann es zu folgenden problematischen Szenarien kommen:

  • Es existiert kein Konzept für die Nachfolgeplanung.
  • Die Nachfolge wird zu spät in Angriff genommen.
  • Der Altunternehmer kann sich nicht von seinem Lebenswerk trennen.
  • Es gibt keinen Nachfolger in der Familie oder im Unternehmen.
  • Es findet sich kein passender Käufer.
  • Verkäufer und Käufer können sich nicht auf einen Preis einigen.
  • Die Übergabe wird den Mitarbeitern gegenüber nicht einheitlich kommuniziert.
  • Der Nachfolger wird von den Führungskräften und Mitarbeitern nicht anerkannt.

Wir möchten versuchen, möglichst viele dieser Probleme mit Ihnen bereits im Vorfeld durch eine strukturierte und frühzeitige Nachfolgeplanung zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Schwierigkeiten kommen, können Sie auf unsere jahrelange Erfahrung bauen, die Ihnen helfen wird, alle Hürden zu überwinden.

5. Mitarbeiterführung

Wie schaffe ich eine „gesunde“ Unternehmenskultur?

Das A und O für eine „gesunde“ Unternehmenskultur ist eine professionelle und strukturierte Mitarbeiterführung. Diese baut auf den folgenden Pfeilern auf:

Vertrauen und Sicherheit:

Sorgen Sie durch Ihren Führungsstil dafür, dass Ihre Mitarbeiter Ihnen und Ihren Entscheidungen (auch den unangenehmen) vertrauen können. Achten Sie stets darauf, die Arbeit aller fair und nach den gleichen Maßstäben zu bewerten. So können Sie ein übertriebenes Konkurrenzdenken vermeiden, das sich negativ auf die Teamfähigkeit auswirkt und durch zu großen Druck zu einem hohen Krankenstand führen kann.

Wertschätzung:

Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie ihre Arbeit zu schätzen wissen und sie als Experten für ihren Aufgabenbereich ansehen. Zögern Sie nicht, sie auch einmal direkt um ihre fachliche Meinung zu bitten.

Kommunikation und Feedback:

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht im Dunkeln stehen. Ganz egal, ob es sich um ein persönliches Feedback zu ihrer Arbeitsleistung oder wichtige Entwicklungen des Unternehmens handelt, die alle Mitarbeiter betreffen könnten: Eine angemessene Kommunikation trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Mitarbeiter wertgeschätzt und sicher fühlen und eine bessere Arbeitsleistung liefern können.

Wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die Mitarbeiter motivieren: eine Gehaltserhöhung oder Prämien, die Aussicht auf Beförderung, ein Firmenwagen usw. Doch vergessen Sie auf keinen Fall die so genannten „weichen Faktoren“. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter spüren, dass Sie sie als einen wichtigen Teil Ihres Unternehmens sehen. Beteiligen Sie sie in einem gewissen Maße an Unternehmensentscheidungen und achten Sie darauf, dass Sie alle Entscheidungen, die Ihre Mitarbeiter betreffen, angemessen kommunizieren. Zeigen Sie durch Worte und Taten, dass Sie die Arbeit Ihrer Mitarbeiter zu schätzen wissen, sie als Experten für ihren Aufgabenbereich ansehen und ihnen vertrauen, dass sie die gewünschte Leistung erbringen werden. Und seien Sie auch bereit, konstruktiv mit Kritik umzugehen, wenn Ihre Mitarbeiter einmal nicht zufrieden sind. Nur so kann eine Lösung gefunden werden, von der beide Seiten profitieren können.

Wie vermeide ich hohe Krankheitsstände und Konflikte?

Als Führungskraft möchten Sie natürlich, dass Ihre Mitarbeiter immer alles geben. Viele setzen dabei neben positiver Verstärkung auf einen internen Wettbewerb zwischen den Mitarbeitern. Dies ist jedoch dauerhaft keine gute Lösung. Ein gewisses Maß an Konkurrenz mag zwar die Leistung anspornen, doch sind bei zu viel Druck Konflikte und Ausfälle vorprogrammiert. Mobbing und Burn-Out sind die traurigen Folgen der übertriebenen Leistungsgesellschaft von heute.

Um hohe Krankheitsstände und Konflikte zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie Ihren Mitarbeitern ein Umfeld bieten, indem sie sich wohlfühlen und das ihnen Sicherheit bietet. Zufriedene Mitarbeiter sind weitaus seltener krank. Und ein gut funktionierendes Team, in dem jeder seine Kollegen schätzt und unterstützt, kann viel mehr erreichen als ein Unternehmen, das nur aus Einzelkämpfern besteht.

Wie halte ich Personal?

Mitarbeiter, die sich wohl fühlen und mit ihrem Unternehmen identifizieren und das Gefühl haben, etwas beitragen zu können, verlassen ein Unternehmen seltener als andere. Sorgen Sie dafür, dass sich Mitarbeiter bei Ihnen wohl fühlen, ein gutes Arbeitsklima – auch unter den Mitarbeitern – herrscht und Ihre Mitarbeiter mindestens eine Kontaktperson haben, an die sie sich mit Problemen, Ängsten, Karriere- und Gehaltsfragen wenden können und die ihre Anliegen ernst nehmen. Schaffen Sie Strukturen bei Entscheidungen und Gehalt, die für Ihre Mitarbeiter einsichtig sind. Sichern Sie eine gute Kommunikation. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern auch die Möglichkeit, eigene Ideen zu teilen und sich weiterzubilden.

Ein weiterer Pluspunkt: Wer selbst mit seiner Arbeitsstelle zufrieden ist, empfiehlt seinen Arbeitgeber auch gerne weiter. Diese Mundpropaganda ist in der heutigen Zeit, in der Fachkräftemangel in vielen Branchen und gerade in kleineren Unternehmen leider kein Fremdwort mehr ist, von unermesslichem Wert.

Wie fördere und fordere ich mein Personal angemessen?

Um Ihre Mitarbeiter angemessen fördern und fordern zu können, müssen Sie sie vor allem gut kennen. Nicht jede Weiterbildungsmaßnahme und nicht jede Aufgabe ist für jeden gleichermaßen geeignet. Daher sollten an erster Stelle regelmäßige Mitarbeitergespräche stehen, in denen Sie gemeinsam die aktuelle Situation analysieren und herausfinden, wo Ihr Mitarbeiter gerne hinmöchte. Im Abgleich mit den Zielen Ihres Unternehmens können Sie dann einen Plan entwickeln, was das Unternehmen und der Mitarbeiter tun können und müssen, um diese Ziele zu erreichen.

Ein gutes Hilfsmittel hierzu ist beispielsweise die Stärken- und Schwächenanalyse oder Neudeutsch „SWOT-Analyse“ [Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)].

Gerne schulen wir Ihre Führungskräfte zum Thema Personalförderung und zeigen Ihnen weitere Möglichkeiten auf.

Wie führe ich richtig?

Eine gute Mitarbeiterführung ist kein Hexenwerk, wenn Sie einige grundlegende Dinge beachten:

Konsistenter Führungsstil:
Es ist wichtig, dass Sie einen roten Faden bei der Führung Ihrer Mitarbeiter finden.

Glaubwürdigkeit:
Wenn Sie eine Entscheidung treffen oder eine Anweisung machen, stehen Sie auch dazu und ändern Sie sie nicht einfach von heute auf morgen. Nur dann haben Ihre Mitarbeiter das Gefühl, in einem sicheren Umfeld zu agieren.

Fairness:
Behandeln und bewerten Sie jeden Mitarbeiter nach den gleichen Maßstäben.
Je glaubwürdiger Sie sind, desto leichter gelingt es Ihnen, Mitarbeiter zu guten Leistungen zu motivieren und auch unbequeme Anweisungen durchzusetzen. Deshalb sollten Sie gezielt daran arbeiten, Ihre Glaubwürdigkeit zu steigern.

Gerne bieten wir Ihnen und Ihren Führungskräften ein Seminar zur erfolgreichen Mitarbeiterführung an, in dem wir diese und weitere Techniken und Methoden im Detail besprechen und üben können.

Welche Anreize kann ich bieten?

Wenn es um Anreize bei der Arbeit geht, fallen Führungskräften häufig zunächst die monetären Anreize wie Gehalt(serhöhungen), Prämien, Sonderleistungen etc. ein. Doch gerade die nicht-monetären Anreize tragen besonders zur Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter bei.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Sinnhaftigkeit: das Gefühl, dass die eigene Arbeit wichtig für den Erfolg des Unternehmens ist
  • persönliche Freiräume: z.B. eigene Gestaltung der Arbeitszeit und selbstkontrolliertes Arbeiten
  • Aufstiegsmöglichkeiten
  • Entwicklungsangebote: Weiterbildung, Fachlaufbahn, Führungslaufbahn
  • Statussymbole: Auszeichnungen, Titel
  • das soziale Umfeld: die Kontakte zu Kollegen, das Verhältnis zu den Vorgesetzten, ein Gefühl der Wertschätzung
  • Sicherheit: Arbeitsplatzgarantie, langfristige Verträge
  • Innovationspotenzial: die Möglichkeit, eigene Ideen in die Firma einzubringen und umzusetzen

6. Finanzierung/Fördermittel

Wie ermittle ich meinen Finanzbedarf für Investitionen oder anstehende Projekte?

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Finanz- oder gar Controlling-Abteilung haben, kann es schwierig werden, den eigenen Finanzbedarf für zukünftige Investitionen oder anstehende Projekte einzuschätzen. Doch werden hier Fehler gemacht, kann dies gravierende Folgen für das Unternehmen haben.

Zögern Sie daher nicht, sich externe Unterstützung mit ins Boot zu holen. Alle Kammern und Verbände können Ihnen Berater weiterempfehlen, deren jahrelange Erfahrung der Branche Ihnen bei der Einschätzung der Lage hilft.

Ein Tipp: Damit diese Beratung wirklich erfolgreich sein kann, sollten Sie stets die aktuelle Situation Ihres Unternehmens kennen. Damit Sie hier nicht böse überrascht werden, empfehlen wir Ihnen die Einführung bestimmter Controlling-Maßnahmen, deren Umfang auf die Größe Ihres Unternehmens zugeschnitten ist.

Welche Analysen und Unterlagen benötige ich für meine Gespräche mit Kapitalgebern?

Wenn Sie einen Kredit oder eine Förderung durch einen externen Kapitalgeber beantragen, möchte dieser auf jeden Fall eines: einen eindeutigen Überblick über die aktuelle (finanzielle) Lage Ihres Unternehmens erhalten und wissen, was Sie mit seinem Geld vorhaben. Nur so kann er sich ein Bild darüber machen, ob sich diese Investition für ihn auch wirklich lohnt und er keine Angst haben muss, sein Geld nie wiederzusehen. Daher sollten Sie zu Ihren Finanzierungsgesprächen immer folgende Analysen und Unterlagen mitbringen:

Als Existenzgründer:

  • Lebenslauf
  • Vermögensübersicht / Selbstauskunft
  • aktuelle(r) Einkommensbescheid / Einkommenserklärung
  • Businessplan
  • Investitionsplan
  • Rentabilitätsvorschau

Als etabliertes Unternehmen:

  • Vermögensübersicht / Selbstauskunft
  • aktuelle(r) Einkommensbescheid / Einkommenserklärung
  • Jahresabschlüsse
  • betriebswirtschaftliche Auswertungen
  • Gesellschaftsvertrag
  • Handelsregisterauszug
  • strategische Unternehmensplanung
  • Darstellung der Organisation und Führungsstruktur
  • Planbilanz
  • Rentabilitätsvorschau
  • Vorhabensbeschreibung
  • ggf. Liquiditätsplan

Hinzu können je nach Branche, in der Sie tätig sind, oder Investition, die Sie tätigen möchten, noch weitere Unterlagen hinzukommen.

Welche Fördermittel stehen mir zur Verfügung?

Diese Frage können wir Ihnen nicht pauschal beantworten. Abhängig von Ihrer Situation, Ihrem Unternehmen und der Branche, in der Sie tätig sind oder tätig sein möchten, stehen zahlreiche verschiedene Fördermittel zur Verfügung. Um die richtige Lösung für Sie zu finden, führen wir eine umfangreiche Analyse durch und unterstützen Sie im Anschluss fachkundig bei der Beantragung.

Wer unterstützt mich bei den Verhandlungen mit Kapitalgebern und/oder der Beantragung von Fördermitteln?

Die Beantragung von Fördermitteln oder Verhandlungen mit Kapitalgebern müssen gut vorbereitet sein und sind mit einigem Aufwand verbunden. Schon ein kleiner Fehler kann dazu führen, dass Sie die Gelder nicht erhalten.

Lassen Sie sich von zertifizierten Fördermittelberatern zum Beispiel von der KfW Bankengruppe oder den Mitglieder von „Die KMU Berater“, dem Bundesverband der freien Berater, unterstützen.

Dazu müssen Sie nicht lange suchen: Auch wir von der Klix Unternehmensberatung sind berechtigt und qualifiziert, Sie zu beraten. Sollte die Chemie nicht passen oder wir keine Experten für Ihre spezielle Situation sein, zögern wir nicht, andere Kollegen aus unserem Netzwerk an Sie weiterzuempfehlen.

Wie lange dauert es normalerweise, bis Fördermittel bewilligt werden oder ich eine Kapitalzusage erhalte?

Rechnen Sie nicht damit, dass Ihnen die Gelder von einem Kapitalgeber oder aus Fördermitteln innerhalb weniger Tage zur Verfügung stehen. Je nach Höhe der Finanzierung oder der Komplexität des Vorhabens können Sie erfahrungsgemäß mit einer langen Dauer rechnen.

Bitte beziehen Sie diese Vorlaufzeit immer in Ihre Planung mit ein. Gerade bei anstehenden Investitionen ist es immer extrem wichtig, dass die Finanzierung im Vorfeld gesichert ist. Potenzielle Kapitalgeber sehen es nicht gerne, wenn sie vor  vollendete Tatsachen gestellt werden. Wenn Sie handeln, bevor Sie mit Ihrer Bank oder einem anderen Kreditgeber sprechen, könnte dies zur Folge haben, dass Sie die Gelder genau aus diesem Grund nicht erhalten.

Gleiches gilt für Fördermittel. Planen Sie diese erst endgültig ein, wenn Sie die Zusage erhalten haben, dass Sie den Zuschuss erhalten. In vielen Förderprogrammen wird extra in den Bedingungen darauf hingewiesen, dass keine bereits begonnenen Projekte oder Investitionen gefördert werden können.